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Verbreitung:
Neuguinea, Irian Jaya Indonesien
Grösse: bis 20 cm (KRL: 9 - 11 cm)
Aktivität: dämmerungs- und nachtaktiv
Charakter: sehr scheu, intraspezifisch sehr aggressiv
Klima: Tag ca.23-28°C/70-80% rel.F. - Nacht ca. 18-22°C/90% rel.F.
Nahrung: Grillen, Heimchen, Maden, Würmer
Lebenserwartung: > 10 Jahre
Fortpflanzung: Weibchen legt ein Ei
Geschlecht: ♂ hat Schwielen auf der 2. und 3. Zehe der Hinterfüsse |
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Der Orangeaugen-Helmskink oder das Buschkrokodil,
wie er auch häufig genannt wird, gehört zur Familie Scincidae und bildet
zusammen mit derzeit 7 weiteren Arten die Gattung Tribolonotus.
Tribolonotus gracilis kommt aus Iran Jaya, Indonesien, und bewohnt dort die
feuchtwarmen Bergwälder, meistens in der Nähe kleiner Bäche. Sie sind
dämmerungs- und nachtaktive Bodenbewohner, die im Terrarium aber auch gerne mal
klettern.
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Verhalten:
Die Tiere sind eher als scheu zu bezeichnen und führen auch im Terrarium ein verstecktes Leben. Vor allem Nachzuchten können aber während der Dämmerung oder
nachts (vor allem bei der Fütterung) schon
gelegentlich beobachtet werden. Werden die Tiere gestört oder angefasst, geben
sie ein hohes Quicken von sich und drohen mit aufgerissenem Maul.
Intraspezifisch
sind die Tiere sehr aggressiv. Es können weder mehrere Männchen, noch mehrere
Weibchen zusammen gehalten werden. Die Tiere sind gute Schwimmer und Taucher,
die es durchaus auch mal ein Weilchen unter Wasser aushalten. Auch die Häutung
erfolgt normalerweise im Wasser, wobei die alte Haut im Gegensatz zu anderen
Skinkarten am Stück abgestossen wird. Dieser Verhaltensweise muss natürlich auch im
Terrarium durch einen entsprechenden Wasserteil Rechnung getragen werden.
Helmskinke beherrschen sowohl die
Autotomie (Abwerfen des Schwanzes) wie auch die
Akinese
(totstellen). Beide Verhaltensweisen dienen dem Schutz vor Fressfeinden, die
sich durch einen abgeworfenen Schwanz ablenken lassen oder an einem
irrtümlich tot geglaubten Skink schnell ihr Interesse verlieren. |

Buschkrokodile häuten sich am Stück und
normalerweise im Wasser |
Ernährung:
Buschkrokodile sind
carnivor. Sie ernähren sich von kleinen Insekten und deren
Larven, sowie auch von Würmern und Schnecken. Das Futter sollte regelmässig mit einem Präparat
wie Korvimin ZVT +Reptile oder Herpetal complete T bestäubt werden.
Meine beiden Tiere fressen problemlos ab Pinzette, sofern man sie während der
ersten Stunde nach dem Ausschalten der Beleuchtung füttert und sich dabei ruhig
verhält. Kleinste Störungen veranlassen sie aber zur Flucht und sie ziehen sich
wieder in ihre Verstecke zurück.
Terrarium:
Mein Terrarium hat die Masse 100x50x60. Ein Drittel der Grundfläche ist als
Wasserteil ausgelegt. Ein grosser Tuffstein dient als Wasserfall. Eine
Bepflanzung mit Ficus pumila, Epipremnum und Neoregelia,
sowie einige halbierte Korkröhren dienen als Verstecke. Eine grosse Wurzel und
ein Korkast ermöglichen es den Tieren, auch mal zu klettern. Eins meiner Tiere
macht auch regelmässig von diesem Kletterangebot gebrauch und verbringt oft die
halbe Nacht "in luftiger Höhe".
Beleuchtet ist das Becken mit einer 39W-Vollspektrum-T5 und 2
Niedervolt-Halogen-Spots. UV ist nicht notwendig. Um die Tiere auch nachts ohne
grosse Beeinträchtigung beobachten zu können, habe ich mittels blauer LED eine
Nachtbeleuchtung installiert.
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Fortpflanzung:
Die Meinungen, ab wann ein Tribolonotus gracilis geschlechtsreif ist,
gehen zum Teil weit auseinander. Meistens wird angenommen, dass dies bei
Männchen ab drei, bei Weibchen ab vier Jahren der Fall ist.
Fortpflanzungsfähige Tiere zeichnen sich durch einen gelb-orangen Kehlfleck
aus. Die Männchen lassen sich durch die Brunstschwielen (Drüsen) an den 2.
und 3. Zehe der Hinterfüsse von den Weibchen unterscheiden.
Da der linke Eierstock des Weibchens verkümmert ist, legt dieses immer nur ein einzelnes bräunlich gestreiftes Ei im Substrat
ab. Bei einer Temperatur um 25°C schlüpft das Jungtier nach etwa 75 Tagen. Die
Jungtiere können anfänglich im Terrarium der Eltern belassen werden. Sie müssen
aber vor dem Erreichen der Geschlechtsreife separiert werden. Vorsicht ist bei
Jungtieren auch bezüglich des Wasserteils geboten. Im Gegensatz zu adulten
"Buschkrokodilen" sind Jungtiere schlechte Schwimmer und es gibt immer
wieder Berichte über ertrunkene Tiere, teils schon bei sehr geringer
Wassertiefe von wenigen Millimetern. |
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Der Neuguinea-Helmskink (Tribolonotus
novaeguineae)
Schon öfter habe ich auf Börsen angebotene Tribolonotus
novaeguineae gesehen, die keine waren. Es handelte sich bei den Tieren
immer um Tribolonotus gracilis, oder allenfalls um Hybriden. Anhand
einiger Bilder, die mir freundlicherweise von
www.helmskink.eu zur Verfügung
gestellt wurden, möchte ich hier auch den Neuguinea-Helmskink kurz
vorstellen, um solche Verwechslungen und die oft damit verbundene
Hybridisierung zu verhindern. Im Gegensatz zum Orangeaugen-Helmskink besitzt
diese Art keine orangen Augenringe, dafür geht ihr Gesamtbild eher
ins Orange-bräunliche als ins Dunkelbraune bis fast Schwarze der Tribolonotus gracilis. |

Tribolonotus
novaeguineae
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Tribolonotus
novaeguineae
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Tribolonotus
novaeguineae
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leere Eihülle |

Jungtier |

Geschlechtsunterscheidung |
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Copyright der Tribolonotus novaeguineae-Bilder:
www.helmskink.eu |
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Tribolonotus
annectens |
ZWEIFEL, 1966 |
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Neu Britannien, Bismarck-Archipel |
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Tribolonotus
blanchardi |
BURT, 1930 |
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Salomonen |
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Tribolonotus
brongersmai |
COGGER, 1973 |
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Admiral-Inseln, Bismarck-Archipel |
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Tribolonotus
novaeguineae |
SCHLEGEL, 1834 |
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Irian Jaya, Papua-Neuguinea |
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Tribolonotus
ponceleti |
KINGHORN, 1937 |
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Salomonen |
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Tribolonotus
pseudoponceleti |
GREER & PARKER, 1968 |
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Salomonen |
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Tribolonotus
schmidti |
BURT, 1930 |
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Salomonen |
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