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Vorkommen:
Nordmadagaskar, Nosy Be
Grösse: bis ca. 9 cm
Lebenserwartung: ?
Aktivität: nachtaktiv, arboricol
Charakter: gutmütig, ruhig
Klima: Tag ca.22-26°C/70-80% rel.F. - Nacht ca. 18-20°C/90% rel.F.
Nahrung: kleine Heimchen, kleine Grillen, Fliegen
Fortpflanzung: Weibchen legt i.d.R. 2 Eier, werden vergraben
Inkubation: ca. 25-27 °C
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Die Gattung Uroplatus kommt endemisch in
Madagaskar und auf einigen vorgelagerten Inseln vor und umfasst nach
derzeitigem Wissensstand 13 Arten und eine Unterart. Uroplatus ebenaui
ist mit einer Gesamtlänge von nur etwa 85mm eine der kleinsten Uroplatus-Arten.
Seinen Namen hat er dem deutschen Sammler Carl Ebenau zu verdanken.
Charakteristisch für Uroplatus ebenaui ist sein sehr kurzer (15-18mm)
Schwanz, der bei den Weibchen über einen eher glatten, bei den Männchen
einen gezackten Rand verfügt. Die Färbung reicht von beige über rot- bis zu
schokoladebraun und verfügt über verschiedenartige Zeichnungen. Die Männchen
sind in der Regel kontrastreicher gezeichnet als die Weibchen. Gelegentlich
besitzen einzelne Exemplare einen hellbeigen Vertebralstreifen. Der
Pfeilschwanzgecko ähnelt stark der Schwesterart Uroplatus phantasticus,
weist aber vor allem aufgrund des sehr kurzen Schwanzes eine deutlich
geringere Gesamtlänge auf.
► Wieso kann ein Gecko über
Glasscheiben laufen ?
Verbreitung / Lebensraum:
Uroplatus ebenaui lebt in den feucht-warmen Trockenwäldern in
Nordmadagaskar und auf der Insel Nosy Be. Dort bewohnt er die unteren
Vegetationsschichten bis etwa 1-2m über Grund. Sie schlafen über den Tag ohne
Deckung und verlassen sich dabei voll und ganz auf ihre Tarnung (Phytomimese).
Ernährung:
Wie alle Uroplaten ernährt sich auch der Pfeilschwanzgecko rein
carnivor und jagt kleine Insekten und andere Gliederfüsser. Dabei geht er nach
typischer Uroplatus-Manier vor, langsam anschleichen, ruhig zielen und
blitzschnell mit einem Sprung zuschlagen.
Terrarium:
Auch der Pfeilschwanzgecko kann sich problemlos an glatten Glasflächen
festhalten. Uroplatus ebenaui benötigt ein feuchtwarmes Klima mit
tagsüber ca. 22-26 °C und einer Luftfeuchtigkeit von über 70%. Nachts kann die
Temperatur auf Zimmerniveau fallen. Die Feuchtigkeit wird über den Einsatz einer
Beregnungsanlage oder mehrmaliges manuelles Sprühen erreicht.
Als Einrichtung dienen verschieden starke, horizontal und vertikal angeordnete
Äste. Eine gute Bepflanzung kommt den Tieren sehr entgegen und hilft, eine
möglichst konstante Luftfeuchtigkeit zu erreichen.
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Literatur:
Plattschwanzgeckos, Patrick Schönecker, Natur- und Tier-Verlag, 2004, ISBN:
3-937285-28-8
Plattschwanzgeckos, Die Gattung Uroplatus, Sascha Svatek und Susanna van Duin,
Chimaira-Verlag, 2002, ISBN:
978-3-00-009330-2
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Uroplatus henkeli |
BOEHME & IBISCH, 1990 |
Nord- und Nordwest-Madagaskar |
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Uroplatus fimbriatus |
MOQUART, 1908 |
Nord-Madagaskar, Nosy Mangabe, Masoala |
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Uroplatus sikorae sikorae |
BOETTGER, 1913 |
Madagaskar, zwischen Antananarivo und Andasibe |
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Uroplatus sikorae sameiti |
BOEHME & IBISCH, 1990 |
Madagaskar, Nosy Boraha |
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Uroplatus lineatus |
DUMERIL & BIBRON, 1836 |
Ost-Madagaskar, Nosy Boraha |
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Uroplatus guentheri |
MOCOQUART, 1908 |
West-Madagaskar |
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Uroplatus phantasticus |
BOULENGER, 1888 |
Hochland Ost-Madagaskar |
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Uroplatus malahelo |
NUSSBAUM & RAXFORTHY, 1994 |
Süd-Madagaskar, Taolanaro |
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Uroplatus alluaudi |
MOCOQUART, 1894 |
Nord-Madagaskar |
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Uroplatus malama |
NUSSBAUM & RAXFORTHY, 1995 |
Süd-Madagaskar, Taolanaro |
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Uroplatus pietschmanni |
BOEHLE & SCHOENECKER, 2003 |
Madagaskar, zentr. Ostküste |
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Uroplatus giganteus |
GLAW, KOSUCH, HENKEL, SOUND & BOEHME, 2006 |
Nordmadagaskar, Montagne d'Ambre |
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Uroplatus finiavana |
RATSOAVINA et al., 2011 |
Nordmadagaskar, Montagne d'Ambre |
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