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Erläuterungen,
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Licht, Strahlung |
Licht ist eine elektromagnetische Strahlung, die im menschlichen Auge eine Hellempfindung hervorruft, also gesehen werden kann. Die Wellenlänge dieser Strahlung liegt zwischen 360 und 830 nm, was nur einen sehr kleinen Teil des uns bekannten Spektrums elektromagnetischer Strahlung ausmacht. Untenstehend eine Darstellung des elektromagnetischen Spektrums, die veranschaulicht, dass der Bereich des sichtbaren Lichtes lediglich einen ganz kleinen Teil des gesamten Spektrums ausmacht. Die beste Sehkraft des menschlichen Auges liegt tagsüber bei einer Wellenlänge von 555 nm (grün). Beim dunkeladaptierten Auge verschiebt sich dieser Punkt in Richtung blau auf etwas über 500 nm. Insektenaugen haben ihre optimale Leistungsfähigkeit bei noch kürzeren Wellenlängen von etwa 360 nm, weshalb Insekten auch Licht im ultravioletten Bereich wahrnehmen können. Über die Lichtwahrnehmung von Reptilien habe ich bisher keine gesicherten Angaben gefunden. |
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Biolicht, Vollspektrum |
Als Biolicht- oder
Vollspektrumlampen werden i.d.R. Lichtquellen bezeichnet, deren Licht dem
normalen Tageslicht sehr nahe kommt, d.h. eine annähernd gleiche spektrale
Verteilung hat. Wesentlich ist in diesem Zusammenhang
einerseits die Farbtemperatur, welche zwischen 5500 und 6000 Kelvin liegen
sollte und andererseits die Lichtqualität bzw. Farbwiedergabe, welche
mittels des Farbwiedergabe-Indexes Ra angegeben wird. Dieser
sollte mindestens 90 % betragen (Farbwiedergabewert 1A). |
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Lichtstrom |
Als Lichtstrom bezeichnet
man die gesamte Strahlungsleistung, die von einer Lichtquelle abgegeben und
die mit der spektralen Empfindlichkeit des menschlichen Auges, das seine
höchste Empfindlichkeit zwischen 500 und 555 nm (grün) hat, bewertet wird.
Das heisst, dass ein Tier, dessen höchste Augenempfindlichkeit bei einer
anderen Wellenlänge liegt, Licht, das wir als sehr hell empfinden, ganz
anders sieht. Deshalb ist es empfehlenswert, nicht den reinen Lichtstrom in
den Vordergrund zu setzen, sondern auf ein möglichst breites Spektrum zu
achten (--> Vollspektrum). Siehe auch diese
Grafik. |
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Lichtausbeute |
Als Lichtausbeute
bezeichnet man den Lichtstrom (Lumen), der ein Leuchtkörper pro Watt
Leistung zu produzieren vermag. |
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Lichtstärke |
Eine Lichtquelle strahlt
ihren Lichtstrom nicht in alle Richtungen gleich stark aus. Die
Lichtstärke ist die Intensität des in einer bestimmten Richtung
abgestrahlten Lichts. |
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Beleuchtungsstärke |
Die Beleuchtungsstärke
gibt den auffallenden Lichtstroms pro beleuchteter Fläche an. 1 Lux
entspricht einem Lichtstrom von 1 Lumen, der auf eine Fläche von 1 m2
gleichmäßig auftrifft. Auch bei der Beleuchtungsstärke gilt natürlich, dass
die Einheit die Wellenlängen von 500 bis 555 nm übermässig gewichtet, da sie
sich ja direkt vom Lichtstrom ableitet.
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Farbtemperatur |
Die Farbtemperatur ist
die angegebene Temperatur eines so genannten schwarzen Strahlers, bei der
dieser Licht gleicher Wellenlänge bzw. Farbe aussendet, wie die zu
kennzeichnende Lichtquelle. Je weiter das Spektrum einer Lichtquelle nach
Blau verschoben ist, desto höher ist ihre Farbtemperatur. |
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Lichtfarbe |
Die Lichtfarbe wird von
der Farbtemperatur abgeleitet. Hierbei lassen sich drei Hauptgruppen
unterscheiden: |
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Lichtqualität, Farbwiedergabe |
Der Farbwiedergabe-Index Ra
bzw. CRI (Colour Rendering Index)
bezeichnet die Übereinstimmung der Farbe mit ihrem Aussehen unter der
jeweiligen Referenzlichtquelle. Zur Bestimmung des Ra-Wertes werden die
Farbverschiebungen von 14 in DIN 6169 genormten Testfarben bestimmt, die sich
ergeben, wenn die Testfarben mit der zu prüfenden Lichtquelle bzw. mit der
Referenzquelle beleuchtet werden. Je geringer die Abweichung ist, desto
besser ist die Farbwiedergabe-Eigenschaft der geprüften Lampe.
* Erste Stelle der
3-stelligen Kennzahl
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