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2010 führte uns unsere alljährliche Herbstreise, nachdem wir nun dreimal in
der Wüste waren, wieder einmal in feuchtere Gefilde, in die Regen- und
Nebelwälder Costa Ricas. Wir waren mit unsrem eigenen Mietwagen unterwegs,
was uns ermöglichte, auch in etwas entlegenere Gegenden zu kommen. Da in
Costa Rica im Oktober Regenzeit herrscht, muss man aber immer damit rechnen,
dass es kein Weiterkommen gibt und man umdrehen muss. Trotz der Regenzeit
waren die Wettergötter aber einigermassen gnädig gestimmt und wir genossen
auch etliche Sonnenstunden. Unsere Reise hat uns vom Atlantik (Tortuguero
National Park) durch die Hügel um Monte Verde und vorbei an den Vulkanen
Arenal und Rincon de la Vieja an die Pazifikküste geführt. Unterwegs standen
viele Ausflüge zu Fuss in die Wälder auf dem Programm, das wir immer sehr
kurzfristig (am Vorabend) planten. Dies gab uns auch die Möglichkeit, uns
etwas den Wetterkapriolen anzupassen. Trotzdem arteten die Ausflüge
gelegentlich in regelrechte Schlammschlachten aus, wie nebenstehendes Bild
beweist.
Übernachtet haben wir jeweils in kleinen Lodges, die wir spontan angefahren
haben und die aufgrund der Nebensaison meistens praktisch leer waren. Unsere
anfänglichen Befürchtungen, wir könnten im Dauerregen untergehen, haben sich
schnell verflüchtigt. Trotzdem waren wir froh, ausreichenden und guten
Regenschutz mitgenommen zu haben. Am Schluss können wir aber sagen: Costa
Rica ist auch während der Regenzeit eine Reise wert.
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Arenal-Vulkan, Costa Rica
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